Ich möchte mir gerne ein Schatzkistchen in mein Herz stellen. Ein kleines Kästchen, in dem ich all die kleinen Kostbarkeiten des Alltags, die Schönheit eines Augenblicks, die Kleinigkeiten an denen mein Blick hängenbleibt und die mich erfreuen, aufbewahren kann. Eine Schatzsucherin des Alltags möchte ich sein, immer wieder neu

Diese Woche lege ich in mein Schatzkästchen das neueste Kunstwerk meines sechsjährigen Sohnes. Als ich es gebührend bestaunte, erzählte er mir, wie er das Bild genannt hatte. „Erster Adventsbär“ . Und ich bin ganz verliebt in diesen kleinen Bären, wie er da so steht vor dem leuchtenden Polarlicht und so fragend und suchend gen Himmel blickt, mit dieser einen Kerze auf dem Kopf….ich fühle mich ihm so verbunden. Und immer wenn ich die Treppe herunterkomme, bleibt mein Blick unweigerlich an ihm hängen und ich muss ein wenig lächeln. image

Dem Bären zu Seite gesellt sich eine wunderbare „Linzer Torte“, die ein lieber alter Freund jedes Jahr für uns backt. Und auch in diesem Jahr hatte er sie im Gepäck, als er ein Nikolaussäckchen für seinen Patensohn vorbeibrachte. Ich freue mich immer so sehr über diese liebe Geste. Und wie jedes Jahr darf dieses unfassbar leckere Gebäck in  derselben Blechbüchse warten, bis endlich der erste Weihnachtstag da ist. Sie braucht Zeit, diese Torte und man muss warten können….aber dann!

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und als Drittes im Bunde kommt in diesen Tagen ein Dankeschön an die liebe Bora. Sie schreibt, vielmehr dichtet auf ihrem wunderbaren Blog, kirchschkernzeit.ch, in einer ganz besonderen Sprache über ihr Leben als Mama von fünf Kindern und Liehaberin von allen schönen Dingen, insbesondere aber ihres Strickkörbchen. Sie ist die Meisterin im Finden kleiner Alltagsschätze. Wie oft habe ich mich schon in ihren Zeilen wiedergefunden! Obwohl sie bestimmt genug um die Ohren hat, konnte sie mir so netten Rat bezüglich einer Strickfrage geben und deswegenimage

image…hat mein kleines Mädchen jetzt nicht nur warme Ohren sondern auch warme Beinchen, in dieser eisigen Kälte. Danke, liebe Bora!  Und beim nächsten Versuch werden die Stulpen auch ein wenig länger….

Der Advent denkt dieses Jahr so gar nicht daran, sich meinen Idealvorstellungen von Gemütlichkeit, entspanntem Backen und Basteln zu fügen. Stattdessen koche ich Fencheltee, wechsele die Spukschüsseln aus und lerne wahlweise für Mathe oder Englischarbeiten. Um so wichtiger, die kleinen Geschenke und Momente zu würdigen und willkommen zu heißen. Letztlich muss ich wohl einsehen, dass nicht der Advent bockig ist, sondern ich selber. Euch allen einen gesegneten dritten Advent!

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