Mein dreijähriger Junge steht vor mir, über und über mit Erde verdreckt, den Spaten in der Hand.

„Weißt du Mama, weißt du was? Ich bau dir ein Haus!“

„Wirklich? Da freue ich mich aber. Und werde ich in diesem Haus leben?“

“ Ja!“

„Alleine?“

„Nein, mit mir. Und Papa. Und Amalia. Und Jakob und Aurelia und Korbinian.“

„Wir alle? Wie schön!“

„Ja! Ich bau dir ein Haus, ein großes.“

Für einen Moment lasse ich mich mitnehmen, in mein Traumhaus, gebaut aus etwas Erde, Luft und Liebe. Ein Alltagsglücksmoment. Und dann gehen wir und holen uns ein Eis.

4 Gedanken zu “Alltagspoesie

  1. ❤ Der Alltag hält die schönsten Überraschungen bereit.
    Ich lese mich gerade ein bisschen durch deinen Blog (während ich nachtwache beim kranken Kind) und bin ganz froh, hierher gefunden zu haben. Danke für deine kleine Ecke hier!
    Liebe Grüße, Nadine

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