Wir wären dann soweit. So bereit, wie es denn eben möglich ist.   Der Gatte hat sogar vor dem Haus geflaggt, die Festtagsklamotten für sieben liegen bereit, ich habe heute vier verschiedene Nachttische angerührt und der Saal ist geschmückt. Unser Kommunionmädchen platzt fast vor Aufregung, alle Haare sind geschnitten und gestern hat eine Käsesahnetorte auf unserem Esszimmerschrank übernachtet. Festtage sind großartig und aufregend und anstrengend. Über Monate habe ich meine sechs Mädchen und den einen tapferen Buben begleitet, sie auf diesen Tag vorbereitet, so gut ich es vermochte. Was werde ich nur mit den freien Montagnachmittagen anfangen?!

Ja, wir wären dann soweit. Ab jetzt liegt es nicht mehr in unserer Hand. Ob der Same, der gelegt wurde, aufgehen wird? Ich weiß es nicht. Aber ich hoffe es. Und ich bitte um Segen für diese dreißig kleinen Menschlein  morgen, für ihren Festtag.  Vor allem aber für offene Herzen an jedem gewöhnlichen Montag, Dienstag, Mittwoch, der folgen wird, für keimende Saat und reiche Ernte.

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